Nach der Vertragsunterzeichnung mit einem von der FINMA zugelassenen unabhängigen Schweizer Versicherungsvermittler (Broker) mit 25 Jahren Markterfahrung nimmt MyGenny den offiziellen Betrieb auf. Die Plattform analysiert nicht nur bestehende Policen oder vergleicht Standardangebote: Sie stellt Deckungsbausteine transparent dar und erklärt diese, sie vergleicht und entwickelt daraus individuelle Lösungen und verwaltet bestehende Policen digital über die ganze Vertragslaufzeit. Baar, 7. September 2026 – MyGenny startet offiziell auf dem Schweizer Markt. Mit der Unterzeichnung eines Vertrags mit einem von der FINMA zugelassenen unabhängigen Schweizer Versicherungsvermittler (Broker) mit 25 Jahren Erfahrung im Versicherungsmarkt. Diese Vertragsunterzeichnung schafft die Grundlage für den regulatorischen und operativen…
Neue Plattform von K2G Holding verbindet Policenanalyse, KI-Erklärungen, Versicherungsvergleich und laufende Vertragsverwaltung BAAR, Schweiz – 10. August 2026 – Eine Schweizer Technologiegesellschaft will den Umgang mit Versicherungen grundlegend vereinfachen. Mit MyGenny ist ab sofort ein KI-gestützter Versicherungsmanager öffentlich verfügbar, der Kunden dabei helfen soll, bestehende Policen zu verstehen, alternative Angebote zu vergleichen und ihre Versicherungsverträge langfristig digital zu verwalten. Entwickelt wurde die Plattform von der K2G Holding AG mit Sitz in Baar im Kanton Zug. Der Start erfolgt zunächst ausschließlich in der Schweiz und konzentriert sich zum Marktstart auf den Vergleich von Autoversicherungen. Nach Angaben des Unternehmens soll die Plattform in den kommenden zwei Jahren schrittweise um weitere Versicherungsarten und digitale Funktionen erweitert werden. Versicherung soll mit einem Gespräch beginnen Der Grundgedanke hinter MyGenny ist einfach: Verbraucher sollen nicht mehr zwischen Versicherer-Webseiten, PDF-Dokumenten, Vergleichsportalen und E-Mails wechseln müssen, um ihre Versicherung zu verstehen. Stattdessen können Nutzer eine bestehende Police als PDF oder Foto hochladen oder ihre Versicherungssituation direkt im Chat beschreiben. Die KI analysiert die verfügbaren Informationen und übersetzt zentrale Bestandteile der Police in eine strukturierte und verständliche Form. Dazu gehören unter anderem die Versicherungsgesellschaft, die Jahresprämie, Deckungen, Selbstbehalte und Vertragslaufzeiten. Fehlen wichtige Angaben, kann die Anwendung gezielt nachfragen. Nutzer können außerdem Fragen zu ihrer Versicherung stellen und sich Fachbegriffe oder Ausschlüsse anhand konkreter Alltagssituationen erklären lassen. Damit verfolgt MyGenny einen dialogorientierten Ansatz. Die Nutzer müssen nicht zunächst einen umfangreichen Fragebogen vollständig ausfüllen, sondern können ihre Situation Schritt für Schritt mit der Anwendung klären. Vergleich soll nicht nur den Preis betrachten Ein wesentlicher Unterschied zu klassischen Preisvergleichsangeboten liegt laut K2G in der Art des Vergleichs. MyGenny soll nicht einfach die günstigste Prämie an die erste Stelle setzen. Stattdessen werden Preis und Versicherungsleistung gemeinsam betrachtet. Das ist insbesondere deshalb relevant, weil eine günstigere Prämie nicht automatisch das bessere Angebot bedeutet. Ein niedriger Preis kann beispielsweise mit einem höheren Selbstbehalt oder weniger Zusatzleistungen verbunden sein. Die Plattform stellt deshalb unter anderem Prämien, Deckungsarten, Selbstbehalte und Zusatzbausteine gegenüber. Bei Autoversicherungen können beispielsweise Unterschiede bei Parkschäden, Glas, persönlichen Gegenständen, Insassenunfall, Pannenhilfe oder Bonusschutz sichtbar gemacht werden. Als Vergleichsgrundlage kann die bestehende Police des Kunden dienen. So soll erkennbar werden, ob ein alternatives Angebot tatsächlich günstiger ist und welche Veränderungen bei den Leistungen damit verbunden wären. Vom Versicherungscheck zur laufenden Verwaltung MyGenny will sich jedoch nicht auf den Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses beschränken. In den kostenpflichtigen Modellen können Nutzer ihre Policen dauerhaft speichern und ein digitales Versicherungsportfolio aufbauen. Die Plattform kann Vertragsfristen überwachen und Kunden vor wichtigen Verlängerungsterminen informieren. Dadurch soll vor einer Vertragsverlängerung erneut geprüft werden können, welche Angebote verfügbar sind und ob die bestehende Versicherung weiterhin den eigenen Bedürfnissen entspricht. Damit positioniert sich MyGenny weniger als klassisches Vergleichsportal und stärker als digitaler Versicherungsmanager. Vier Modelle für unterschiedliche Nutzer Zum Marktstart bietet MyGenny vier verschiedene Zugangsmodelle. Das Freemium-Modell ist kostenlos. Es umfasst unter anderem KI-Chat, Policenupload, Datenauslesung, verständliche Erklärungen und den Vergleich verfügbarer Online-Angebote. Für einen verbindlichen Abschluss wird der Kunde grundsätzlich zum jeweiligen Versicherer weitergeleitet. Das Basic-Modell richtet sich an Nutzer mit bis zu drei Versicherungsverträgen. Neben den grundlegenden KI-Funktionen bietet es unter anderem Vertragsverwaltung, Fristenüberwachung und Unterstützung bei Erneuerungen. Der reguläre Preis liegt bei CHF 5 pro Monat beziehungsweise CHF 60 pro Jahr. Für Haushalte und Familien ist das Multi-Modell vorgesehen. Damit können bis zu zehn Versicherungsverträge verwaltet werden. Der reguläre Preis beträgt CHF 10 pro Monat beziehungsweise CHF 120 pro Jahr. Das umfangreichste Modell ist Concierge. Es kombiniert die digitalen Funktionen mit persönlicher Broker-Betreuung, einer Hotline und Unterstützung im Schadenfall. Für den Kunden ist nach dem derzeit vorgesehenen Modell keine separate Beratungsgebühr vorgesehen; die Finanzierung erfolgt über eine offengelegte Versicherervergütung. 50 Prozent Rabatt zum Start Zum öffentlichen Launch bietet K2G ein zeitlich begrenztes Angebot an. Kunden, die bis zum 31. August 2026 ein Basic- oder Multi-Abonnement abschließen, erhalten 50 Prozent Rabatt auf das erste Vertragsjahr. Der Einführungspreis für Basic beträgt CHF 30 statt CHF 60. Multi kostet im ersten Jahr CHF 60 statt CHF 120. Ab dem zweiten Jahr gelten die regulären Preise. Kommissionsfreier Online-Vergleich Ein weiterer Schwerpunkt der Plattform ist die Trennung verschiedener Vergütungsmodelle. Für Freemium, Basic und Multi soll die Auswahl eines bestimmten Online-Versicherungsangebots nicht durch eine produktabhängige Versichererprovision beeinflusst werden. Diese Modelle werden über kostenlose Nutzung beziehungsweise Abonnementgebühren finanziert. Damit soll ein wirtschaftlicher Anreiz vermieden werden, ein bestimmtes Angebot aufgrund einer höheren Courtage bevorzugt darzustellen. Beim Concierge-Modell ist die Situation anders. Dort können persönliche Vermittlungsleistungen durch einen lizenzierten Broker erbracht werden. Die entsprechende Versicherervergütung soll transparent offengelegt werden. K2G weist gleichzeitig darauf hin, dass die Bezeichnung „neutral“ nicht bedeutet, dass sämtliche Versicherungsprodukte des Schweizer Marktes automatisch berücksichtigt werden. MyGenny kann nur Angebote vergleichen, die technisch und rechtlich über verfügbare und zulässige Quellen zugänglich sind. Regulierte Beratung bleibt beim lizenzierten Vermittler Die Einführung von KI verändert nach dem Konzept von MyGenny nicht die Rollenverteilung zwischen Plattform, Kunde, Vermittler und Versicherer. K2G verantwortet die technische Plattform, digitale Prozesse, Dokumentenverwaltung und KI-Funktionen. Sobald eine Tätigkeit als regulierte Versicherungsvermittlung einzustufen ist, wird diese von einem zugelassenen Versicherungsvermittler erbracht oder verantwortet. Der Versicherer bleibt für die Risikoprüfung und die Annahme oder Ablehnung eines Antrags zuständig. Auch die Ausstellung der Police und Entscheidungen über Versicherungsleistungen bleiben beim jeweiligen Versicherer. Die KI soll damit vor allem Informationen strukturieren und verständlicher machen – nicht die Verantwortung für einen Versicherungsabschluss übernehmen. KI hat auch Grenzen K2G betont ausdrücklich, dass die Technologie keine Garantie für fehlerfreie Ergebnisse bietet. KI-generierte Analysen können fehlerhaft oder unvollständig sein. Verbindlich bleiben die jeweilige Offerte, Police und die Versicherungsbedingungen. MyGenny garantiert außerdem weder, dass ein bestimmter Versicherer einen Antrag akzeptiert, noch eine bestimmte Ersparnis oder eine bestimmte Versicherungsleistung. Der Kunde bleibt somit für die endgültige Entscheidung verantwortlich. Mehrsprachigkeit und Datenschutz MyGenny soll außerdem mehrsprachige Interaktionen ermöglichen. Vorgesehen sind unter anderem Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Türkisch und Russisch. Die Mehrsprachigkeit soll es Kunden erleichtern, komplexe Versicherungsbedingungen in einer Sprache zu verstehen, in der sie sicher Entscheidungen treffen können. Beim Datenschutz stellt K2G nach eigenen Angaben Schweizer Datenschutzstandards, verschlüsselte Übertragung und die Kontrolle des Nutzers über seine Daten in den Mittelpunkt. Persönliche Policen und…
Beim BVB verschärft sich der interne Machtkampf um die Führungsstruktur des Vereins. Im Zentrum der Debatte steht Präsident Dr. Reinhold Lunow, dem vorgeworfen wird, eine frühere Zusage an Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nicht eingehalten zu haben. Gleichzeitig bringt sich ein einflussreiches Fanmagazin klar gegen das Watzke-Lager in Stellung und sorgt für Aufsehen in der Dortmunder Fußballwelt. Die Auseinandersetzung dreht sich um die Nachfolge und künftige Rolle von Hans-Joachim Watzke im Verein. Laut internen Quellen soll es eine Vereinbarung gegeben haben, die Watzke eine einflussreiche Funktion nach seiner aktiven Zeit sichern sollte. Dr. Reinhold Lunow, seit 2022 Präsident von Borussia Dortmund, scheint jedoch einen anderen Weg einzuschlagen. Beobachter sprechen inzwischen offen von einem möglichen Wortbruch. Für zusätzliche Brisanz sorgt die öffentliche Positionierung eines bekannten BVB-Fanzines, das eine breite Leserschaft unter treuen Anhängern des Vereins erreicht. In einem ausführlichen Beitrag wurde der Kurs von Lunow ausdrücklich unterstützt. Das Magazin stellt sich klar gegen eine langfristige Einflussnahme von Watzke über dessen bisherige operative Rolle hinaus. Diese deutliche Haltung eines traditionsreichen Fanmediums zeigt, wie sehr sich auch die Basis des Vereins mit dem Machtkampf auseinandersetzt. Dr. Lunow betont in internen Kreisen, dass er eine unabhängige Führungsstruktur anstrebe, in der neue Impulse und eine breitere Verantwortung innerhalb des Vereins Platz finden. Unterstützer sehen darin einen Modernisierungsschritt. Kritiker befürchten dagegen, dass langjährige Verdienste Watzkes zu wenig gewürdigt werden und die Stabilität im Klub leiden könnte. Hans-Joachim Watzke ist seit über zwei Jahrzehnten eine zentrale Figur bei Borussia Dortmund. In seiner Amtszeit wurde der Verein wirtschaftlich saniert, sportlich wieder zur nationalen Spitze geführt und international etabliert. Dass nun ausgerechnet seine Zukunft Anlass für einen offenen Konflikt bietet, zeigt die tiefgreifenden Veränderungen im Verein. Der Vorstand des BVB hält sich bislang offiziell bedeckt. Auch Watzke selbst äußerte sich nicht direkt zu den Spekulationen. Aus seinem Umfeld ist jedoch zu hören, dass man sich enttäuscht über den Verlauf der Gespräche zeigt. Man habe auf eine andere Entwicklung gehofft, heißt es. Fanvertreter und Vereinsmitglieder beobachten die Entwicklung mit Sorge. Der Verein steht vor wichtigen Entscheidungen – nicht nur sportlich, sondern auch strukturell. Die Mitgliederversammlung im Herbst könnte zum Wendepunkt werden. Dort dürfte sich entscheiden, ob Lunow seinen Kurs durchsetzen kann oder ob es eine Rückbesinnung auf die alten Strukturen geben wird. Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken zeigen ein gemischtes Bild. Einige Fans begrüßen den neuen Stil und wünschen sich frischen Wind in der Führungsetage. Andere sehen Watzke als Garant für Kontinuität und Stabilität – insbesondere in einer Zeit, in der viele Traditionsvereine mit internen Spannungen kämpfen. Borussia Dortmund steht nun vor der Herausforderung, den internen Streit ohne größere öffentliche Eskalationen zu lösen. Der Verein gilt als mitgliederstark, traditionsbewusst und bodenständig. Ein offener Machtkampf könnte das gewachsene Vertrauen zwischen Führung, Fans und Mitgliedern gefährden. Die nächsten Wochen dürften entscheidend sein. Wie sich die verschiedenen Lager positionieren und ob eine einvernehmliche Lösung gefunden wird, bleibt abzuwarten. Klar ist: Der Machtkampf beim BVB geht weit über persönliche Differenzen hinaus – er betrifft die strategische Ausrichtung eines der größten Fußballvereine Deutschlands.
Inter Mailand steht im Finale der UEFA Champions League. Das Spiel findet…
Rechtsextreme Terrorzelle zerschlagen: Jugendliche planten Anschläge in mehreren Bundesländern
Die Bundesanwaltschaft hat eine mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle aufgedeckt. Bei einem Großeinsatz in mehreren Bundesländern wurden fünf Jugendliche festgenommen, die Anschläge auf Geflüchtete und politische Gegner geplant haben sollen. Nach monatelangen Ermittlungen schlugen Polizei und Bundesanwaltschaft am Dienstagmorgen zu. Fünf Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren wurden in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen festgenommen. Die Gruppe nannte sich selbst „Letzte Verteidigungswelle“ und soll laut Ermittlern das Ziel verfolgt haben, die deutsche Demokratie mit Gewalt zu stürzen. Durchsuchungen in mehreren Bundesländern Zeitgleich fanden Durchsuchungen in Sachsen und Thüringen statt. Insgesamt wurden 13 Objekte durchsucht, darunter Wohnungen und andere private Räume. Drei…
Der frühere Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat in der ARD-Talkshow „Maischberger“ Fehler im Zusammenhang mit dem Bürgergeld eingeräumt. Trotz hoher Erwartungen habe das Projekt nicht die erhoffte Entspannung der Grundsicherungsdebatte gebracht. Nun plant die neue Regierung unter Führung von CDU, CSU und SPD eine grundlegende Reform mit schärferen Regeln und einer Rückkehr zur Grundsicherung für Arbeitssuchende. Heil gesteht Fehler beim Bürgergeld ein Hubertus Heil, der nach dem Regierungswechsel sein Ministeramt verlor, sprach offen über die Schwächen des Bürgergelds. „Da ist nicht alles gut gelaufen“, sagte Heil. Sein Ziel war es, die gesellschaftliche Debatte über Sozialleistungen zu entgiften. „Ich hatte eine andere Hoffnung“, erklärte er. Die Debatte sei stark polarisiert gewesen: zwischen Menschen, die Bedürftige generell misstrauisch sehen, und jenen, die jede Mitwirkungspflicht als Angriff auf die Würde empfanden. Heil räumte ein, dass das Bürgergeld nicht die große Sozialreform wurde, die viele erwartet hatten. Einen konkreten Fehler sieht Heil in der Einführung eines Sanktionsmoratoriums, das ursprünglich eine Idee der Grünen war. „Das war falsch im Nachhinein“, sagte der SPD-Politiker. Er betonte, dass klare Mitwirkungspflichten notwendig seien, damit das System funktioniert. Ungünstige Rahmenbedingungen erschwerten Umsetzung Heil verwies auch auf externe Faktoren, die das Bürgergeld belasteten. Besonders die hohe Inflation nach Ausbruch des Ukraine-Krieges habe die Kosten für die Sozialleistungen stark erhöht. Diese Erhöhung habe viele Bürger irritiert und zur gesellschaftlichen Verunsicherung beigetragen. Grundsicherung statt Bürgergeld: Pläne der neuen Regierung Die neue Koalition aus CDU, CSU und SPD plant, das Bürgergeld durch eine reformierte Grundsicherung für Arbeitssuchende zu ersetzen. Dabei steht die schnelle und effektive Vermittlung in Arbeit im Vordergrund. Bärbel Bas, die neue Bundesarbeitsministerin (SPD), kündigte bereits verschärfte Maßnahmen gegen Sozialleistungsmissbrauch an. „Es gibt Menschen, die den Sozialstaat ausnutzen – genauso wie es Steuerhinterziehung gibt“, sagte Bas im Bundestag. Solches Verhalten schade dem „Gerechtigkeitsempfinden“ vieler Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig betonte sie, dass man „nicht wegschauen“ werde: „Grundsicherung plus Schwarzarbeit darf kein Geschäftsmodell sein.“ Reaktionen aus Politik und Gesellschaft Die geplanten Verschärfungen stoßen auf gemischte Reaktionen. Kritiker warnen vor einer Verschärfung der sozialen Ungleichheit und fordern mehr Unterstützung für Bedürftige. Befürworter hingegen sehen in der Reform einen wichtigen Schritt, um das Sozialsystem effizienter zu machen und den Missbrauch zu minimieren. Die Bürgergeld-Reform ist ein zentraler Punkt im aktuellen Koalitionsvertrag. Mit Blick auf steigende Lebenshaltungskosten und wachsende gesellschaftliche Spannungen will die Bundesregierung die Grundsicherung neu ausrichten. Ob die geplanten Maßnahmen die sozialen Herausforderungen lösen können, wird die Zukunft zeigen.
Rechtsextreme Terrorzelle zerschlagen: Jugendliche planten Anschläge in mehreren Bundesländern
Die Bundesanwaltschaft hat eine mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle aufgedeckt. Bei einem Großeinsatz in mehreren Bundesländern wurden fünf Jugendliche festgenommen, die Anschläge auf Geflüchtete und politische Gegner geplant haben sollen. Nach monatelangen Ermittlungen schlugen Polizei und Bundesanwaltschaft am Dienstagmorgen zu. Fünf Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren wurden in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen festgenommen. Die Gruppe nannte sich selbst „Letzte Verteidigungswelle“ und soll laut Ermittlern das Ziel verfolgt haben, die deutsche Demokratie mit Gewalt zu stürzen. Durchsuchungen in mehreren Bundesländern Zeitgleich fanden Durchsuchungen in Sachsen und Thüringen statt. Insgesamt wurden 13 Objekte durchsucht, darunter Wohnungen und andere private Räume. Drei…
Der frühere Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat in der ARD-Talkshow „Maischberger“ Fehler im Zusammenhang mit dem Bürgergeld eingeräumt. Trotz hoher Erwartungen habe das Projekt nicht die erhoffte Entspannung der Grundsicherungsdebatte gebracht. Nun plant die neue Regierung unter Führung von CDU, CSU und SPD eine grundlegende Reform mit schärferen Regeln und einer Rückkehr zur Grundsicherung für Arbeitssuchende. Heil gesteht Fehler beim Bürgergeld ein Hubertus Heil, der nach dem Regierungswechsel sein Ministeramt verlor, sprach offen über die Schwächen des Bürgergelds. „Da ist nicht alles gut gelaufen“, sagte Heil. Sein Ziel war es, die gesellschaftliche Debatte über Sozialleistungen zu entgiften. „Ich hatte eine andere Hoffnung“, erklärte er. Die Debatte sei stark polarisiert gewesen: zwischen Menschen, die Bedürftige generell misstrauisch sehen, und jenen, die jede Mitwirkungspflicht als Angriff auf die Würde empfanden. Heil räumte ein, dass das Bürgergeld nicht die große Sozialreform wurde, die viele erwartet hatten. Einen konkreten Fehler sieht Heil in der Einführung eines Sanktionsmoratoriums, das ursprünglich eine Idee der Grünen war. „Das war falsch im Nachhinein“, sagte der SPD-Politiker. Er betonte, dass klare Mitwirkungspflichten notwendig seien, damit das System funktioniert. Ungünstige Rahmenbedingungen erschwerten Umsetzung Heil verwies auch auf externe Faktoren, die das Bürgergeld belasteten. Besonders die hohe Inflation nach Ausbruch des Ukraine-Krieges habe die Kosten für die Sozialleistungen stark erhöht. Diese Erhöhung habe viele Bürger irritiert und zur gesellschaftlichen Verunsicherung beigetragen. Grundsicherung statt Bürgergeld: Pläne der neuen Regierung Die neue Koalition aus CDU, CSU und SPD plant, das Bürgergeld durch eine reformierte Grundsicherung für Arbeitssuchende zu ersetzen. Dabei steht die schnelle und effektive Vermittlung in Arbeit im Vordergrund. Bärbel Bas, die neue Bundesarbeitsministerin (SPD), kündigte bereits verschärfte Maßnahmen gegen Sozialleistungsmissbrauch an. „Es gibt Menschen, die den Sozialstaat ausnutzen – genauso wie es Steuerhinterziehung gibt“, sagte Bas im Bundestag. Solches Verhalten schade dem „Gerechtigkeitsempfinden“ vieler Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig betonte sie, dass man „nicht wegschauen“ werde: „Grundsicherung plus Schwarzarbeit darf kein Geschäftsmodell sein.“ Reaktionen aus Politik und Gesellschaft Die geplanten Verschärfungen stoßen auf gemischte Reaktionen. Kritiker warnen vor einer Verschärfung der sozialen Ungleichheit und fordern mehr Unterstützung für Bedürftige. Befürworter hingegen sehen in der Reform einen wichtigen Schritt, um das Sozialsystem effizienter zu machen und den Missbrauch zu minimieren. Die Bürgergeld-Reform ist ein zentraler Punkt im aktuellen Koalitionsvertrag. Mit Blick auf steigende Lebenshaltungskosten und wachsende gesellschaftliche Spannungen will die Bundesregierung die Grundsicherung neu ausrichten. Ob die geplanten Maßnahmen die sozialen Herausforderungen lösen können, wird die Zukunft zeigen.
Im Nordosten der Ukraine ereignete sich ein schwerer russischer Angriff auf einen Bus mit Zivilisten. Bei dem Angriff kamen neun Menschen ums Leben, weitere wurden verletzt. Der Vorfall zeigt erneut die dramatische Lage für die Bevölkerung in der Konfliktregion. Am Freitagmorgen führten Russland und die Ukraine in Istanbul erstmals seit über drei Jahren direkte Gespräche. Die Verhandlungen endeten ohne Einigung über eine Waffenruhe. Allerdings einigten sich beide Seiten auf einen großen Gefangenenaustausch. Zudem wurde ein mögliches Treffen zwischen Kreml-Chef Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erörtert. Trotz dieser Fortschritte bleiben die Aussichten auf ein baldiges Ende des Kriegs ungewiss. Russland greift Bus mit Zivilisten an – neun Tote Der Angriff auf den Bus ereignete sich im von Kämpfen geprägten Nordosten der Ukraine. Nach offiziellen Angaben wurden neun Passagiere getötet, zahlreiche weitere verletzt. Die Opfer waren auf dem Weg in eine sichere Zone, als der Bus von russischen Streitkräften getroffen wurde. Die ukrainische Regierung verurteilte den Angriff scharf und betonte die Notwendigkeit internationaler Unterstützung zum Schutz der Zivilbevölkerung. Gefangenenaustausch als Schritt zur Deeskalation Bei den Gesprächen in Istanbul erzielten die Konfliktparteien eine Einigung über einen Gefangenenaustausch, der als wichtiger Schritt zur Vertrauensbildung gilt. Nach Angaben offizieller Quellen sollen hunderte Gefangene bald freigelassen werden. Dieses Abkommen könnte den Weg für weitere Verhandlungen ebnen, auch wenn es bisher keine Vereinbarung über einen Waffenstillstand gibt. Erdogan vermittelt zwischen Russland und Ukraine Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spielte eine zentrale Rolle bei den Gesprächen in Istanbul. Er telefonierte unmittelbar nach Beginn der Verhandlungen mit Selenskyj, um eine friedliche Lösung zu unterstützen. Die Türkei betont weiterhin ihre Vermittlerrolle und hofft auf Fortschritte in dem festgefahrenen Konflikt. Weiterer Verlauf des Ukraine-Kriegs bleibt ungewiss Trotz der ersten direkten Gespräche seit langem bestehen große Differenzen zwischen Moskau und Kiew. Experten warnen, dass es ohne konkrete Fortschritte im Waffenstillstand zu weiteren militärischen Eskalationen kommen könnte. Die Situation im Nordosten der Ukraine bleibt angespannt, und die Zivilbevölkerung leidet besonders unter den Angriffen.
US-Behörden ermitteln gegen James Comey, den ehemaligen FBI-Chef, nachdem dieser auf Instagram…
Rechtsextreme Terrorzelle zerschlagen: Jugendliche planten Anschläge in mehreren Bundesländern
Die Bundesanwaltschaft hat eine mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle aufgedeckt. Bei einem Großeinsatz in mehreren Bundesländern wurden fünf Jugendliche festgenommen, die Anschläge auf Geflüchtete und politische Gegner geplant haben sollen. Nach monatelangen Ermittlungen schlugen Polizei und Bundesanwaltschaft am Dienstagmorgen zu. Fünf Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren wurden in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen festgenommen. Die Gruppe nannte sich selbst „Letzte Verteidigungswelle“ und soll laut Ermittlern das Ziel verfolgt haben, die deutsche Demokratie mit Gewalt zu stürzen. Durchsuchungen in mehreren Bundesländern Zeitgleich fanden Durchsuchungen in Sachsen und Thüringen statt. Insgesamt wurden 13 Objekte durchsucht, darunter Wohnungen und andere private Räume. Drei…
Der frühere Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat in der ARD-Talkshow „Maischberger“ Fehler im Zusammenhang mit dem Bürgergeld eingeräumt. Trotz hoher Erwartungen habe das Projekt nicht die erhoffte Entspannung der Grundsicherungsdebatte gebracht. Nun plant die neue Regierung unter Führung von CDU, CSU und SPD eine grundlegende Reform mit schärferen Regeln und einer Rückkehr zur Grundsicherung für Arbeitssuchende. Heil gesteht Fehler beim Bürgergeld ein Hubertus Heil, der nach dem Regierungswechsel sein Ministeramt verlor, sprach offen über die Schwächen des Bürgergelds. „Da ist nicht alles gut gelaufen“, sagte Heil. Sein Ziel war es, die gesellschaftliche Debatte über Sozialleistungen zu entgiften. „Ich hatte eine andere Hoffnung“, erklärte er. Die Debatte sei stark polarisiert gewesen: zwischen Menschen, die Bedürftige generell misstrauisch sehen, und jenen, die jede Mitwirkungspflicht als Angriff auf die Würde empfanden. Heil räumte ein, dass das Bürgergeld nicht die große Sozialreform wurde, die viele erwartet hatten. Einen konkreten Fehler sieht Heil in der Einführung eines Sanktionsmoratoriums, das ursprünglich eine Idee der Grünen war. „Das war falsch im Nachhinein“, sagte der SPD-Politiker. Er betonte, dass klare Mitwirkungspflichten notwendig seien, damit das System funktioniert. Ungünstige Rahmenbedingungen erschwerten Umsetzung Heil verwies auch auf externe Faktoren, die das Bürgergeld belasteten. Besonders die hohe Inflation nach Ausbruch des Ukraine-Krieges habe die Kosten für die Sozialleistungen stark erhöht. Diese Erhöhung habe viele Bürger irritiert und zur gesellschaftlichen Verunsicherung beigetragen. Grundsicherung statt Bürgergeld: Pläne der neuen Regierung Die neue Koalition aus CDU, CSU und SPD plant, das Bürgergeld durch eine reformierte Grundsicherung für Arbeitssuchende zu ersetzen. Dabei steht die schnelle und effektive Vermittlung in Arbeit im Vordergrund. Bärbel Bas, die neue Bundesarbeitsministerin (SPD), kündigte bereits verschärfte Maßnahmen gegen Sozialleistungsmissbrauch an. „Es gibt Menschen, die den Sozialstaat ausnutzen – genauso wie es Steuerhinterziehung gibt“, sagte Bas im Bundestag. Solches Verhalten schade dem „Gerechtigkeitsempfinden“ vieler Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig betonte sie, dass man „nicht wegschauen“ werde: „Grundsicherung plus Schwarzarbeit darf kein Geschäftsmodell sein.“ Reaktionen aus Politik und Gesellschaft Die geplanten Verschärfungen stoßen auf gemischte Reaktionen. Kritiker warnen vor einer Verschärfung der sozialen Ungleichheit und fordern mehr Unterstützung für Bedürftige. Befürworter hingegen sehen in der Reform einen wichtigen Schritt, um das Sozialsystem effizienter zu machen und den Missbrauch zu minimieren. Die Bürgergeld-Reform ist ein zentraler Punkt im aktuellen Koalitionsvertrag. Mit Blick auf steigende Lebenshaltungskosten und wachsende gesellschaftliche Spannungen will die Bundesregierung die Grundsicherung neu ausrichten. Ob die geplanten Maßnahmen die sozialen Herausforderungen lösen können, wird die Zukunft zeigen.
Die FDP hat einen personellen Neustart gewagt: Die Unternehmerin Nicole Büttner übernimmt das Amt der Generalsekretärin. Sie folgt auf Marco Buschmann, der nach dem schlechten Wahlergebnis der Partei aus der aktiven Politik ausschied. Büttner wurde auf dem Bundesparteitag in Berlin mit großer Mehrheit gewählt. Die 40-Jährige soll nun helfen, die FDP neu aufzustellen und wieder in den Bundestag zu bringen. Unternehmerin statt Berufspolitikerin Nicole Büttner ist in der FDP keine Unbekannte, aber auch kein prominentes Gesicht der Bundespolitik. Seit über 20 Jahren ist sie Mitglied der Partei, trat aber bisher kaum öffentlich auf. Beruflich ist sie Geschäftsführerin des Berliner Unternehmens Merantix Momentum, das sich auf Künstliche Intelligenz spezialisiert hat. Außerdem sitzt sie im Vorstand des Bundesverbands Deutsche Startups. Mit dieser Erfahrung bringt sie Fachwissen aus Wirtschaft und Technologie mit. Das sieht auch FDP-Chef Christian Dürr als Vorteil. Er hatte Büttner für das Amt vorgeschlagen und betonte auf dem Parteitag: „Nicole Büttner bringt die Innovationskraft mit, die wir jetzt brauchen.“ Klare Mehrheit auf dem Parteitag Büttner wurde mit rund 80 Prozent der Stimmen zur neuen Generalsekretärin gewählt. Das zeigt, dass die Partei hinter ihr steht und bereit ist für Veränderungen. In ihrer Antrittsrede sagte sie: „Ich danke für das Vertrauen. Jetzt beginnt eine neue Zeit für die FDP. Wir werden wieder wachsen – mit Mut, Klarheit und Ideen.“ Die Wahl von Büttner ist Teil eines größeren Umbruchs. Auch an der Spitze der Partei gab es einen Wechsel. Christian Dürr wurde zum neuen Parteivorsitzenden gewählt. Er folgt auf Christian Lindner, der sich nach dem Ausscheiden aus dem Bundestag zurückgezogen hatte. FDP scheiterte an Fünf-Prozent-Hürde Bei der letzten Bundestagswahl hatte die FDP nur 4,3 Prozent der Stimmen erhalten. Damit verpasste sie den Wiedereinzug ins Parlament. Das Ergebnis war ein Schock für viele in der Partei. Mit dem neuen Führungsteam soll jetzt alles anders werden. Ziel ist es, bis zur nächsten Wahl in vier Jahren wieder politisch Fuß zu fassen. Dürr machte in seiner Rede deutlich: „Die FDP steht vor einer Phase des Wiederaufbaus.“ Der Parteitag in Berlin sei der Start für einen klaren Kurswechsel. Fokus auf Innovation und Kommunikation Nicole Büttner soll nun vor allem die Organisation der Partei modernisieren. Ein Schwerpunkt wird die digitale Kommunikation sein. Auch neue Formate für den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sind geplant. Dafür will sie auf soziale Medien, Veranstaltungen und neue Technologien setzen. In einem Interview sagte sie: „Ich möchte, dass die FDP wieder sichtbar wird – überall im Land, in allen Altersgruppen. Wir brauchen eine moderne, offene Partei.“ Zugleich bringt sie Expertise in Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Bildung und KI mit. Diese Themen sollen in den kommenden Monaten stärker im Mittelpunkt der Parteiarbeit stehen. Signal an die Wirtschaft Die Wahl Büttners sendet auch ein Signal an die Startup- und Technologieszene. Die FDP will sich wieder stärker als wirtschaftsnahe Partei positionieren. Besonders in Zeiten, in denen viele Unternehmen mit Bürokratie und Fachkräftemangel kämpfen, will die Partei neue Antworten bieten. Nicole Büttner erklärte dazu: „Ich kenne die Sorgen und Herausforderungen von Unternehmern. Ich will diese Perspektive in die Politik bringen.“ Nächste Schritte: Mitglieder einbinden, Vertrauen gewinnen Die FDP plant nun eine Mitgliederkampagne, um neue Unterstützer zu gewinnen. Zudem soll es eine Reihe von Regionalkonferenzen geben, bei denen die neue Parteiführung mit der Basis ins Gespräch kommen will. Auch Inhalte sollen überarbeitet werden, insbesondere im Bereich Bildung, Digitalisierung und soziale Marktwirtschaft. Mit Nicole Büttner setzt die FDP auf frischen Wind und unternehmerischen Sachverstand. Ob ihr und Christian Dürr der Neustart gelingt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Klar ist: Die Partei will zurück in den Bundestag – und sie will es mit neuen Gesichtern, klarer Sprache und modernen Ideen.
Heimatschutzministerin Noem erhält neues Gulfstream-Flugzeug – Kritik an Steuergeldausgaben wächst
Die US-Heimatschutzministerin Kristi Noem soll ein neues Gulfstream 5 Flugzeug für ihre…
Borussia Dortmund und Rayan Cherki stehen erneut im Fokus der Transferdebatte. Der 20-jährige Offensivspieler von Olympique Lyon bleibt ein Wunschkandidat beim BVB, doch ein dritter Anlauf gestaltet sich komplizierter denn je. Wie bereits in den vergangenen Transferphasen kommt es zu Verzögerungen und widersprüchlichen Signalen aus Lyon. Die Verantwortlichen in Dortmund zeigen Interesse – doch der Poker um Cherki wird zur Hängepartie. Rayan Cherki: Ein Talent mit vielen Fragezeichen Rayan Cherki gilt als eines der größten Talente des französischen Fußballs. Der Offensivspieler wurde in der Nachwuchsakademie von Olympique Lyon ausgebildet und debütierte bereits mit 16 Jahren in der Ligue 1. Seine…
In der ostkoreanischen Hafenstadt Chongjin ist es bei der feierlichen Indienststellung eines neuen Kriegsschiffs der nordkoreanischen Marine zu einem schweren Unfall gekommen. Wie nordkoreanische Staatsmedien berichten, wurde der neue 5000-Tonnen-Zerstörer „Choe Hyon“ beim Stapellauf beschädigt. Kim Jong-un war persönlich anwesend und reagierte äußerst verärgert. Unfall beim Stapellauf: Schiffsrumpf schwer beschädigt Laut Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA löste sich beim Stapellauf der hintere Schlitten des Schiffes zu früh. Dadurch blieb das Heck stecken, während sich der vordere Teil des Schiffes weiter bewegte. Das daraus resultierende Ungleichgewicht beschädigte den Rumpf schwer. KCNA meldete, dass „einige Teile des Bodens des Kriegsschiffs zerdrückt“ worden seien. Die Operation wurde daraufhin sofort gestoppt. Kim Jong-un verurteilt Vorfall als „kriminellen Akt“ Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un zeigte sich bei der Zeremonie laut Berichten fassungslos. Er bezeichnete den Vorfall als „kriminellen Akt“, der durch „absolute Nachlässigkeit“ verursacht worden sei. Die Verantwortlichen hätten „unverantwortliche Fehler“ gemacht. Diese sollen nun auf der nächsten Sitzung des Zentralkomitees der Partei zur Sprache kommen. Kim betonte: „Die Würde und der Selbstrespekt unseres Staates wurden in einem Augenblick zerstört.“ Neuer Zerstörer als Teil der militärischen Aufrüstung Die „Choe Hyon“ war erst Ende April der Öffentlichkeit präsentiert worden. Laut Experten kann das Schiff mit taktischen Atomwaffen bestückt werden und zwei Kurzstreckenraketen tragen. Der Zerstörer sollte ein Symbol nordkoreanischer Stärke und technologischer Weiterentwicklung darstellen. Der misslungene Stapellauf wird daher als erheblicher Rückschlag für das Regime gewertet. Satellitenbilder bestätigen Schaden in Chongjin Aktuelle Satellitenbilder zeigen Aktivitäten an der Werft in Chongjin, die auf Reparaturmaßnahmen hindeuten. Offiziell wurden keine Angaben zur voraussichtlichen Dauer der Instandsetzung gemacht. Internationale Beobachter vermuten, dass das Schiff für Monate nicht einsatzbereit sein wird. Nordkoreas Nuklearambitionen und die Rolle des Militärs Nordkorea verfolgt weiterhin sein Ziel, ein vollwertiges Atomwaffenarsenal aufzubauen. Das Regime begründet dies mit einer angeblichen Bedrohung durch die USA und deren Verbündete, insbesondere Südkorea. Die Beziehungen zwischen den beiden koreanischen Staaten sind derzeit besonders angespannt. Kim Jong-un hatte Südkorea im vergangenen Jahr als „Hauptfeind“ bezeichnet. Der zwischen 1950 und 1953 geführte Koreakrieg endete nur mit einem Waffenstillstand. Ein Friedensvertrag wurde nie unterzeichnet, weshalb beide Länder offiziell weiterhin im Kriegszustand sind. Unterstützung für Russland: Nordkoreanische Soldaten im Ukraine-Krieg Zudem wirft der Westen Nordkorea vor, Russland im Ukraine-Krieg zu unterstützen. Laut südkoreanischen und US-amerikanischen Quellen sollen über 10.000 nordkoreanische Soldaten nach Russland entsandt worden sein. Im Gegenzug soll Pjöngjang auf moderne Waffentechnologie aus Moskau hoffen. Im April hatte Nordkorea erstmals offiziell Truppenentsendungen nach Russland bestätigt. Analysten gehen davon aus, dass Kim Jong-un seinen Soldaten dort Kampferfahrung verschaffen will, während sich Nordkorea durch den Austausch militärischer Ressourcen technologisch weiterentwickeln möchte. Der Unfall bei der Indienststellung der „Choe Hyon“ stellt für Nordkorea einen empfindlichen Rückschlag dar – sowohl symbolisch als auch technisch. Das Schiff war als Aushängeschild der maritimen Aufrüstung konzipiert. Statt eines propagandistischen Triumphs wurde die Zeremonie zum PR-Desaster. Wie es mit dem beschädigten Zerstörer weitergeht, ist bislang unklar. Beobachter gehen davon aus, dass Pjöngjang versuchen wird, den Vorfall intern rasch aufzuarbeiten – auch, um außenpolitisch kein weiteres Schwächezeichen zu senden.
Justin Engel, 17 Jahre jung und aufstrebendes deutsches Tennis-Talent, besiegte am Hamburger Rothenbaum seinen früheren Babysitter Jan-Lennard Struff in einem packenden Erstrundenduell. Unterstützt wird der junge Franke von erfahrenen Tennisprofis wie Philipp Kohlschreiber und dem ehemaligen Davis-Cup-Spieler Charly Steeb. Engel arbeitet hart an seiner Karriere, die er trotz Rückschlägen mit großer Entschlossenheit verfolgt. Justin Engel: Aufstieg im deutschen Tennis Justin Engel begann das Jahr 2025 mit klaren Zielen. Der 17-jährige Nürnberger rechnete mit vielen Niederlagen, blieb aber fest entschlossen: „Ich werde immer an mich glauben und dranbleiben.“ Trotz zahlreicher Niederlagen auf der Challenger-Tour, der sogenannten zweiten Liga im Profibereich, hat Engel seinen Kampfgeist nie verloren. Seine mentale Stärke und sein Ehrgeiz zahlen sich nun aus. Am Rothenbaum gewann er sein bislang wichtigstes Match: Mit 7:6, 7:6 besiegte er Jan-Lennard Struff, einen erfahrenen Davis-Cup-Spieler. Besonders in den nervenaufreibenden Tiebreaks zeigte Engel eine beeindruckende Ruhe und Nervenstärke. Von Fußball und Basketball zum Tennisprofi Engels Weg ins Tennis war kein klassischer: Früher interessierten ihn eher Fußball und Basketball. Sein Vater Horst, selbst Tennislehrer, lenkte ihn sanft in Richtung Tennis. „Eine Karriere als Einzelkämpfer habe ich früher komplett ausgeschlossen“, sagt Engel heute. Doch mittlerweile ist Tennis für ihn selbstverständlich geworden. Im Herbst 2024 sorgte Engel bereits für Aufsehen, als er bei einem Turnier in Almaty als jüngster Spieler seit Carlos Alcaraz ein Profimatch gewann. Sein Erfolgsrezept: harte Arbeit und Disziplin. „Ich arbeite vier Stunden am Tag, lerne ständig dazu und will mich immer verbessern“, erklärt Engel. Unterstützung von Tennis-Profis und Profis hinter den Kulissen Engels Umfeld ist bestens aufgestellt: Philipp Kohlschreiber übernimmt eine zentrale Trainerrolle, während sein Vater Horst weiterhin Teil des Teams ist. Zusätzlich betreut ihn der ehemalige Davis-Cup-Spieler Charly Steeb als Berater. Die Agentur ProjectFive, bekannt auch für die Betreuung von Boris Becker, kümmert sich um Sponsoren und Marketing. Justin Engel und sein Berliner Weggefährte Diego Dedura gelten als Deutschlands große Tennis-Hoffnungen für die Zeit nach Alexander Zverev. Zverev selbst lobt Engel: „Er hat großes Potenzial, sowohl spielerisch als auch mental. Aber der Weg nach oben wird steinig.“ Der schwierige Sprung ins Profi-Tennis Der Übergang vom Junioren- zum Erwachsenentennis ist für viele deutsche Talente eine große Herausforderung. Spieler wie Rudi Molleker und Nicola Kuhn scheiterten daran. Doch Engel wird als besonders zielstrebig und konsequent beschrieben. Sein Vater Horst betont: „Justin interessiert sich kaum für etwas anderes neben dem Tennis. Er verfolgt seine Karriere mit unheimlicher Konsequenz.“ Ein schönes Zeichen dafür ist das Duell mit Jan-Lennard Struff, der einst als Babysitter für Engel einsprang, als sein Vater die damalige Freundin von Struff trainierte. Justin Engel zeigt, wie viel harte Arbeit, Durchhaltevermögen und Unterstützung von erfahrenen Profis bewirken können. Sein Sieg am Rothenbaum ist ein wichtiger Schritt in seiner jungen Karriere und gibt einen Ausblick auf eine spannende Zukunft im deutschen Tennis.
Der 1. FC Köln ist zurück in der Bundesliga. Nach einer erfolgreichen…
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