Am Donnerstag führte ein Fehler in Google Maps zu großem Verkehrschaos auf deutschen Autobahnen. Die Navigations-App zeigte fälschlicherweise viele Autobahnabschnitte als gesperrt an. Das passierte genau zum Start des verlängerten Himmelfahrtswochenendes, einer der verkehrsreichsten Zeiten des Jahres. Betroffen waren vor allem die Autobahnen rund um Großstädte wie Frankfurt, Hamburg und Berlin. Auch Fernstrecken in West-, Nord-, Südwest- und Mitteldeutschland wurden als blockiert angezeigt. Sogar Teile von Belgien und den Niederlanden waren betroffen. Viele Autofahrer vertrauten der App und fuhren deshalb auf Nebenstraßen aus, die schnell überfüllt waren. Das führte zu langen Staus und erheblichen Verzögerungen. Polizei und Verkehrsbehörden bekamen zahlreiche…
Beim BVB verschärft sich der interne Machtkampf um die Führungsstruktur des Vereins. Im Zentrum der Debatte steht Präsident Dr. Reinhold Lunow, dem vorgeworfen wird, eine frühere Zusage an Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nicht eingehalten zu haben. Gleichzeitig bringt sich ein einflussreiches Fanmagazin klar gegen das Watzke-Lager in Stellung und sorgt für Aufsehen in der Dortmunder Fußballwelt. Die Auseinandersetzung dreht sich um die Nachfolge und künftige Rolle von Hans-Joachim Watzke im Verein. Laut internen Quellen soll es eine Vereinbarung gegeben haben, die Watzke eine einflussreiche Funktion nach seiner aktiven Zeit sichern sollte. Dr. Reinhold Lunow, seit 2022 Präsident von Borussia Dortmund, scheint jedoch einen anderen Weg einzuschlagen. Beobachter sprechen inzwischen offen von einem möglichen Wortbruch. Für zusätzliche Brisanz sorgt die öffentliche Positionierung eines bekannten BVB-Fanzines, das eine breite Leserschaft unter treuen Anhängern des Vereins erreicht. In einem ausführlichen Beitrag wurde der Kurs von Lunow ausdrücklich unterstützt. Das Magazin stellt sich klar gegen eine langfristige Einflussnahme von Watzke über dessen bisherige operative Rolle hinaus. Diese deutliche Haltung eines traditionsreichen Fanmediums zeigt, wie sehr sich auch die Basis des Vereins mit dem Machtkampf auseinandersetzt. Dr. Lunow betont in internen Kreisen, dass er eine unabhängige Führungsstruktur anstrebe, in der neue Impulse und eine breitere Verantwortung innerhalb des Vereins Platz finden. Unterstützer sehen darin einen Modernisierungsschritt. Kritiker befürchten dagegen, dass langjährige Verdienste Watzkes zu wenig gewürdigt werden und die Stabilität im Klub leiden könnte. Hans-Joachim Watzke ist seit über zwei Jahrzehnten eine zentrale Figur bei Borussia Dortmund. In seiner Amtszeit wurde der Verein wirtschaftlich saniert, sportlich wieder zur nationalen Spitze geführt und international etabliert. Dass nun ausgerechnet seine Zukunft Anlass für einen offenen Konflikt bietet, zeigt die tiefgreifenden Veränderungen im Verein. Der Vorstand des BVB hält sich bislang offiziell bedeckt. Auch Watzke selbst äußerte sich nicht direkt zu den Spekulationen. Aus seinem Umfeld ist jedoch zu hören, dass man sich enttäuscht über den Verlauf der Gespräche zeigt. Man habe auf eine andere Entwicklung gehofft, heißt es. Fanvertreter und Vereinsmitglieder beobachten die Entwicklung mit Sorge. Der Verein steht vor wichtigen Entscheidungen – nicht nur sportlich, sondern auch strukturell. Die Mitgliederversammlung im Herbst könnte zum Wendepunkt werden. Dort dürfte sich entscheiden, ob Lunow seinen Kurs durchsetzen kann oder ob es eine Rückbesinnung auf die alten Strukturen geben wird. Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken zeigen ein gemischtes Bild. Einige Fans begrüßen den neuen Stil und wünschen sich frischen Wind in der Führungsetage. Andere sehen Watzke als Garant für Kontinuität und Stabilität – insbesondere in einer Zeit, in der viele Traditionsvereine mit internen Spannungen kämpfen. Borussia Dortmund steht nun vor der Herausforderung, den internen Streit ohne größere öffentliche Eskalationen zu lösen. Der Verein gilt als mitgliederstark, traditionsbewusst und bodenständig. Ein offener Machtkampf könnte das gewachsene Vertrauen zwischen Führung, Fans und Mitgliedern gefährden. Die nächsten Wochen dürften entscheidend sein. Wie sich die verschiedenen Lager positionieren und ob eine einvernehmliche Lösung gefunden wird, bleibt abzuwarten. Klar ist: Der Machtkampf beim BVB geht weit über persönliche Differenzen hinaus – er betrifft die strategische Ausrichtung eines der größten Fußballvereine Deutschlands.
Inter Mailand steht im Finale der UEFA Champions League. Das Spiel findet am Samstag in London statt. Für den italienischen Traditionsklub geht es dabei um mehr als nur den Titel. Es ist die Chance, mehrere erfolgreiche Jahre unter Trainer Simone Inzaghi mit einem großen Triumph zu beenden. Gleichzeitig könnte es das letzte Spiel für einige wichtige Gesichter des Teams sein. Das Team aus der Modemetropole hat in den letzten Jahren viel erreicht. Es gewann die italienische Meisterschaft, mehrere Pokale und stand bereits 2023 im Champions-League-Finale. Damals verlor Inter knapp gegen Manchester City. Jetzt bietet sich die Möglichkeit zur Revanche – und vielleicht zum perfekten Abschluss einer Ära. Trainer Simone Inzaghi hat das Team in den letzten Jahren entscheidend geprägt. Seit seinem Amtsantritt 2021 hat er eine starke Mannschaft geformt. Inter spielt strukturiert, effizient und sehr diszipliniert. Das Umschaltspiel gilt als eines der besten in Europa. Experten loben vor allem die taktische Balance zwischen Defensive und Offensive. Der Erfolg basiert nicht auf Stars, sondern auf einer klaren Spielidee. Spieler wie Nicolò Barella, Hakan Çalhanoğlu und Lautaro Martínez haben unter Inzaghi einen deutlichen Sprung gemacht. Auch die Abwehrreihe um Alessandro Bastoni, Francesco Acerbi und Benjamin Pavard spielt konstant stark. Viele der Spieler sind im besten Fußballalter und kennen sich seit Jahren. Das schafft Vertrauen auf dem Platz. Ein besonderes Lob gilt der Defensive. Inter stellt in der laufenden Champions-League-Saison eine der besten Abwehrreihen. Nur wenige Gegentore wurden zugelassen. Auch im Halbfinale gegen Real Madrid zeigte sich das Team nervenstark und abgeklärt. Das spricht für die Reife der Mannschaft und die gute Vorbereitung. Aber es ist nicht nur die sportliche Qualität, die das Team auszeichnet. Auch der Teamgeist ist hoch. In vielen Spielen der Saison drehte Inter Rückstände noch in Siege. Das zeigt die mentale Stärke der Spieler und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Genau diese Mischung aus Erfahrung, Taktik und Kampfgeist könnte im Finale den Unterschied machen. Italien-Kenner und Fußballanalysten sehen Inter gut vorbereitet. „Die Mannschaft ist sehr stabil. Sie hat einen klaren Plan und kann sich auf ihre Struktur verlassen“, erklärt ein ehemaliger Serie-A-Profi. Gerade in Spielen mit hohem Druck sei das ein entscheidender Vorteil. Auch körperlich wirkt das Team fit – keine Selbstverständlichkeit nach einer langen Saison. Doch trotz aller Erfolge könnte das Spiel in London der Abschluss eines Kapitels werden. Es gibt Spekulationen, dass Trainer Inzaghi den Verein im Sommer verlässt. Auch bei einigen Leistungsträgern stehen Vertragsverhandlungen oder mögliche Transfers im Raum. Ein Titelgewinn wäre deshalb ein passender und emotionaler Schlusspunkt für das aktuelle Team. Die Fans hoffen, dass die Mannschaft sich für die harte Arbeit belohnt. Schon in den letzten Wochen war die Begeisterung in Mailand groß. Tausende Menschen feierten den Finaleinzug auf den Straßen. Die Vorfreude auf das große Endspiel ist überall zu spüren. Viele träumen vom ersten Champions-League-Titel seit 2010, als Inter unter José Mourinho das Triple gewann. Das Spiel verspricht Spannung. Der Gegner ist ebenfalls ein Top-Team, doch Inter geht mit breiter Brust in die Partie. Das Ziel ist klar: Der Pokal soll nach Mailand. Mit einem Sieg würde sich die Mannschaft in die Vereinsgeschichte eintragen – und eine Ära mit einem großen Höhepunkt krönen.
Rot-Weiss Essen (RWE), Traditionsverein aus der 3. Liga, kann sich über eine…
Rechtsextreme Terrorzelle zerschlagen: Jugendliche planten Anschläge in mehreren Bundesländern
Die Bundesanwaltschaft hat eine mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle aufgedeckt. Bei einem Großeinsatz in mehreren Bundesländern wurden fünf Jugendliche festgenommen, die Anschläge auf Geflüchtete und politische Gegner geplant haben sollen. Nach monatelangen Ermittlungen schlugen Polizei und Bundesanwaltschaft am Dienstagmorgen zu. Fünf Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren wurden in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen festgenommen. Die Gruppe nannte sich selbst „Letzte Verteidigungswelle“ und soll laut Ermittlern das Ziel verfolgt haben, die deutsche Demokratie mit Gewalt zu stürzen. Durchsuchungen in mehreren Bundesländern Zeitgleich fanden Durchsuchungen in Sachsen und Thüringen statt. Insgesamt wurden 13 Objekte durchsucht, darunter Wohnungen und andere private Räume. Drei…
Der frühere Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat in der ARD-Talkshow „Maischberger“ Fehler im Zusammenhang mit dem Bürgergeld eingeräumt. Trotz hoher Erwartungen habe das Projekt nicht die erhoffte Entspannung der Grundsicherungsdebatte gebracht. Nun plant die neue Regierung unter Führung von CDU, CSU und SPD eine grundlegende Reform mit schärferen Regeln und einer Rückkehr zur Grundsicherung für Arbeitssuchende. Heil gesteht Fehler beim Bürgergeld ein Hubertus Heil, der nach dem Regierungswechsel sein Ministeramt verlor, sprach offen über die Schwächen des Bürgergelds. „Da ist nicht alles gut gelaufen“, sagte Heil. Sein Ziel war es, die gesellschaftliche Debatte über Sozialleistungen zu entgiften. „Ich hatte eine andere Hoffnung“, erklärte er. Die Debatte sei stark polarisiert gewesen: zwischen Menschen, die Bedürftige generell misstrauisch sehen, und jenen, die jede Mitwirkungspflicht als Angriff auf die Würde empfanden. Heil räumte ein, dass das Bürgergeld nicht die große Sozialreform wurde, die viele erwartet hatten. Einen konkreten Fehler sieht Heil in der Einführung eines Sanktionsmoratoriums, das ursprünglich eine Idee der Grünen war. „Das war falsch im Nachhinein“, sagte der SPD-Politiker. Er betonte, dass klare Mitwirkungspflichten notwendig seien, damit das System funktioniert. Ungünstige Rahmenbedingungen erschwerten Umsetzung Heil verwies auch auf externe Faktoren, die das Bürgergeld belasteten. Besonders die hohe Inflation nach Ausbruch des Ukraine-Krieges habe die Kosten für die Sozialleistungen stark erhöht. Diese Erhöhung habe viele Bürger irritiert und zur gesellschaftlichen Verunsicherung beigetragen. Grundsicherung statt Bürgergeld: Pläne der neuen Regierung Die neue Koalition aus CDU, CSU und SPD plant, das Bürgergeld durch eine reformierte Grundsicherung für Arbeitssuchende zu ersetzen. Dabei steht die schnelle und effektive Vermittlung in Arbeit im Vordergrund. Bärbel Bas, die neue Bundesarbeitsministerin (SPD), kündigte bereits verschärfte Maßnahmen gegen Sozialleistungsmissbrauch an. „Es gibt Menschen, die den Sozialstaat ausnutzen – genauso wie es Steuerhinterziehung gibt“, sagte Bas im Bundestag. Solches Verhalten schade dem „Gerechtigkeitsempfinden“ vieler Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig betonte sie, dass man „nicht wegschauen“ werde: „Grundsicherung plus Schwarzarbeit darf kein Geschäftsmodell sein.“ Reaktionen aus Politik und Gesellschaft Die geplanten Verschärfungen stoßen auf gemischte Reaktionen. Kritiker warnen vor einer Verschärfung der sozialen Ungleichheit und fordern mehr Unterstützung für Bedürftige. Befürworter hingegen sehen in der Reform einen wichtigen Schritt, um das Sozialsystem effizienter zu machen und den Missbrauch zu minimieren. Die Bürgergeld-Reform ist ein zentraler Punkt im aktuellen Koalitionsvertrag. Mit Blick auf steigende Lebenshaltungskosten und wachsende gesellschaftliche Spannungen will die Bundesregierung die Grundsicherung neu ausrichten. Ob die geplanten Maßnahmen die sozialen Herausforderungen lösen können, wird die Zukunft zeigen.
Rechtsextreme Terrorzelle zerschlagen: Jugendliche planten Anschläge in mehreren Bundesländern
Die Bundesanwaltschaft hat eine mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle aufgedeckt. Bei einem Großeinsatz in mehreren Bundesländern wurden fünf Jugendliche festgenommen, die Anschläge auf Geflüchtete und politische Gegner geplant haben sollen. Nach monatelangen Ermittlungen schlugen Polizei und Bundesanwaltschaft am Dienstagmorgen zu. Fünf Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren wurden in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen festgenommen. Die Gruppe nannte sich selbst „Letzte Verteidigungswelle“ und soll laut Ermittlern das Ziel verfolgt haben, die deutsche Demokratie mit Gewalt zu stürzen. Durchsuchungen in mehreren Bundesländern Zeitgleich fanden Durchsuchungen in Sachsen und Thüringen statt. Insgesamt wurden 13 Objekte durchsucht, darunter Wohnungen und andere private Räume. Drei…
Der frühere Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat in der ARD-Talkshow „Maischberger“ Fehler im Zusammenhang mit dem Bürgergeld eingeräumt. Trotz hoher Erwartungen habe das Projekt nicht die erhoffte Entspannung der Grundsicherungsdebatte gebracht. Nun plant die neue Regierung unter Führung von CDU, CSU und SPD eine grundlegende Reform mit schärferen Regeln und einer Rückkehr zur Grundsicherung für Arbeitssuchende. Heil gesteht Fehler beim Bürgergeld ein Hubertus Heil, der nach dem Regierungswechsel sein Ministeramt verlor, sprach offen über die Schwächen des Bürgergelds. „Da ist nicht alles gut gelaufen“, sagte Heil. Sein Ziel war es, die gesellschaftliche Debatte über Sozialleistungen zu entgiften. „Ich hatte eine andere Hoffnung“, erklärte er. Die Debatte sei stark polarisiert gewesen: zwischen Menschen, die Bedürftige generell misstrauisch sehen, und jenen, die jede Mitwirkungspflicht als Angriff auf die Würde empfanden. Heil räumte ein, dass das Bürgergeld nicht die große Sozialreform wurde, die viele erwartet hatten. Einen konkreten Fehler sieht Heil in der Einführung eines Sanktionsmoratoriums, das ursprünglich eine Idee der Grünen war. „Das war falsch im Nachhinein“, sagte der SPD-Politiker. Er betonte, dass klare Mitwirkungspflichten notwendig seien, damit das System funktioniert. Ungünstige Rahmenbedingungen erschwerten Umsetzung Heil verwies auch auf externe Faktoren, die das Bürgergeld belasteten. Besonders die hohe Inflation nach Ausbruch des Ukraine-Krieges habe die Kosten für die Sozialleistungen stark erhöht. Diese Erhöhung habe viele Bürger irritiert und zur gesellschaftlichen Verunsicherung beigetragen. Grundsicherung statt Bürgergeld: Pläne der neuen Regierung Die neue Koalition aus CDU, CSU und SPD plant, das Bürgergeld durch eine reformierte Grundsicherung für Arbeitssuchende zu ersetzen. Dabei steht die schnelle und effektive Vermittlung in Arbeit im Vordergrund. Bärbel Bas, die neue Bundesarbeitsministerin (SPD), kündigte bereits verschärfte Maßnahmen gegen Sozialleistungsmissbrauch an. „Es gibt Menschen, die den Sozialstaat ausnutzen – genauso wie es Steuerhinterziehung gibt“, sagte Bas im Bundestag. Solches Verhalten schade dem „Gerechtigkeitsempfinden“ vieler Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig betonte sie, dass man „nicht wegschauen“ werde: „Grundsicherung plus Schwarzarbeit darf kein Geschäftsmodell sein.“ Reaktionen aus Politik und Gesellschaft Die geplanten Verschärfungen stoßen auf gemischte Reaktionen. Kritiker warnen vor einer Verschärfung der sozialen Ungleichheit und fordern mehr Unterstützung für Bedürftige. Befürworter hingegen sehen in der Reform einen wichtigen Schritt, um das Sozialsystem effizienter zu machen und den Missbrauch zu minimieren. Die Bürgergeld-Reform ist ein zentraler Punkt im aktuellen Koalitionsvertrag. Mit Blick auf steigende Lebenshaltungskosten und wachsende gesellschaftliche Spannungen will die Bundesregierung die Grundsicherung neu ausrichten. Ob die geplanten Maßnahmen die sozialen Herausforderungen lösen können, wird die Zukunft zeigen.
Im Nordosten der Ukraine ereignete sich ein schwerer russischer Angriff auf einen Bus mit Zivilisten. Bei dem Angriff kamen neun Menschen ums Leben, weitere wurden verletzt. Der Vorfall zeigt erneut die dramatische Lage für die Bevölkerung in der Konfliktregion. Am Freitagmorgen führten Russland und die Ukraine in Istanbul erstmals seit über drei Jahren direkte Gespräche. Die Verhandlungen endeten ohne Einigung über eine Waffenruhe. Allerdings einigten sich beide Seiten auf einen großen Gefangenenaustausch. Zudem wurde ein mögliches Treffen zwischen Kreml-Chef Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erörtert. Trotz dieser Fortschritte bleiben die Aussichten auf ein baldiges Ende des Kriegs ungewiss. Russland greift Bus mit Zivilisten an – neun Tote Der Angriff auf den Bus ereignete sich im von Kämpfen geprägten Nordosten der Ukraine. Nach offiziellen Angaben wurden neun Passagiere getötet, zahlreiche weitere verletzt. Die Opfer waren auf dem Weg in eine sichere Zone, als der Bus von russischen Streitkräften getroffen wurde. Die ukrainische Regierung verurteilte den Angriff scharf und betonte die Notwendigkeit internationaler Unterstützung zum Schutz der Zivilbevölkerung. Gefangenenaustausch als Schritt zur Deeskalation Bei den Gesprächen in Istanbul erzielten die Konfliktparteien eine Einigung über einen Gefangenenaustausch, der als wichtiger Schritt zur Vertrauensbildung gilt. Nach Angaben offizieller Quellen sollen hunderte Gefangene bald freigelassen werden. Dieses Abkommen könnte den Weg für weitere Verhandlungen ebnen, auch wenn es bisher keine Vereinbarung über einen Waffenstillstand gibt. Erdogan vermittelt zwischen Russland und Ukraine Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spielte eine zentrale Rolle bei den Gesprächen in Istanbul. Er telefonierte unmittelbar nach Beginn der Verhandlungen mit Selenskyj, um eine friedliche Lösung zu unterstützen. Die Türkei betont weiterhin ihre Vermittlerrolle und hofft auf Fortschritte in dem festgefahrenen Konflikt. Weiterer Verlauf des Ukraine-Kriegs bleibt ungewiss Trotz der ersten direkten Gespräche seit langem bestehen große Differenzen zwischen Moskau und Kiew. Experten warnen, dass es ohne konkrete Fortschritte im Waffenstillstand zu weiteren militärischen Eskalationen kommen könnte. Die Situation im Nordosten der Ukraine bleibt angespannt, und die Zivilbevölkerung leidet besonders unter den Angriffen.
US-Behörden ermitteln gegen James Comey, den ehemaligen FBI-Chef, nachdem dieser auf Instagram…
Rechtsextreme Terrorzelle zerschlagen: Jugendliche planten Anschläge in mehreren Bundesländern
Die Bundesanwaltschaft hat eine mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle aufgedeckt. Bei einem Großeinsatz in mehreren Bundesländern wurden fünf Jugendliche festgenommen, die Anschläge auf Geflüchtete und politische Gegner geplant haben sollen. Nach monatelangen Ermittlungen schlugen Polizei und Bundesanwaltschaft am Dienstagmorgen zu. Fünf Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren wurden in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen festgenommen. Die Gruppe nannte sich selbst „Letzte Verteidigungswelle“ und soll laut Ermittlern das Ziel verfolgt haben, die deutsche Demokratie mit Gewalt zu stürzen. Durchsuchungen in mehreren Bundesländern Zeitgleich fanden Durchsuchungen in Sachsen und Thüringen statt. Insgesamt wurden 13 Objekte durchsucht, darunter Wohnungen und andere private Räume. Drei…
Der frühere Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat in der ARD-Talkshow „Maischberger“ Fehler im Zusammenhang mit dem Bürgergeld eingeräumt. Trotz hoher Erwartungen habe das Projekt nicht die erhoffte Entspannung der Grundsicherungsdebatte gebracht. Nun plant die neue Regierung unter Führung von CDU, CSU und SPD eine grundlegende Reform mit schärferen Regeln und einer Rückkehr zur Grundsicherung für Arbeitssuchende. Heil gesteht Fehler beim Bürgergeld ein Hubertus Heil, der nach dem Regierungswechsel sein Ministeramt verlor, sprach offen über die Schwächen des Bürgergelds. „Da ist nicht alles gut gelaufen“, sagte Heil. Sein Ziel war es, die gesellschaftliche Debatte über Sozialleistungen zu entgiften. „Ich hatte eine andere Hoffnung“, erklärte er. Die Debatte sei stark polarisiert gewesen: zwischen Menschen, die Bedürftige generell misstrauisch sehen, und jenen, die jede Mitwirkungspflicht als Angriff auf die Würde empfanden. Heil räumte ein, dass das Bürgergeld nicht die große Sozialreform wurde, die viele erwartet hatten. Einen konkreten Fehler sieht Heil in der Einführung eines Sanktionsmoratoriums, das ursprünglich eine Idee der Grünen war. „Das war falsch im Nachhinein“, sagte der SPD-Politiker. Er betonte, dass klare Mitwirkungspflichten notwendig seien, damit das System funktioniert. Ungünstige Rahmenbedingungen erschwerten Umsetzung Heil verwies auch auf externe Faktoren, die das Bürgergeld belasteten. Besonders die hohe Inflation nach Ausbruch des Ukraine-Krieges habe die Kosten für die Sozialleistungen stark erhöht. Diese Erhöhung habe viele Bürger irritiert und zur gesellschaftlichen Verunsicherung beigetragen. Grundsicherung statt Bürgergeld: Pläne der neuen Regierung Die neue Koalition aus CDU, CSU und SPD plant, das Bürgergeld durch eine reformierte Grundsicherung für Arbeitssuchende zu ersetzen. Dabei steht die schnelle und effektive Vermittlung in Arbeit im Vordergrund. Bärbel Bas, die neue Bundesarbeitsministerin (SPD), kündigte bereits verschärfte Maßnahmen gegen Sozialleistungsmissbrauch an. „Es gibt Menschen, die den Sozialstaat ausnutzen – genauso wie es Steuerhinterziehung gibt“, sagte Bas im Bundestag. Solches Verhalten schade dem „Gerechtigkeitsempfinden“ vieler Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig betonte sie, dass man „nicht wegschauen“ werde: „Grundsicherung plus Schwarzarbeit darf kein Geschäftsmodell sein.“ Reaktionen aus Politik und Gesellschaft Die geplanten Verschärfungen stoßen auf gemischte Reaktionen. Kritiker warnen vor einer Verschärfung der sozialen Ungleichheit und fordern mehr Unterstützung für Bedürftige. Befürworter hingegen sehen in der Reform einen wichtigen Schritt, um das Sozialsystem effizienter zu machen und den Missbrauch zu minimieren. Die Bürgergeld-Reform ist ein zentraler Punkt im aktuellen Koalitionsvertrag. Mit Blick auf steigende Lebenshaltungskosten und wachsende gesellschaftliche Spannungen will die Bundesregierung die Grundsicherung neu ausrichten. Ob die geplanten Maßnahmen die sozialen Herausforderungen lösen können, wird die Zukunft zeigen.
Die FDP hat einen personellen Neustart gewagt: Die Unternehmerin Nicole Büttner übernimmt das Amt der Generalsekretärin. Sie folgt auf Marco Buschmann, der nach dem schlechten Wahlergebnis der Partei aus der aktiven Politik ausschied. Büttner wurde auf dem Bundesparteitag in Berlin mit großer Mehrheit gewählt. Die 40-Jährige soll nun helfen, die FDP neu aufzustellen und wieder in den Bundestag zu bringen. Unternehmerin statt Berufspolitikerin Nicole Büttner ist in der FDP keine Unbekannte, aber auch kein prominentes Gesicht der Bundespolitik. Seit über 20 Jahren ist sie Mitglied der Partei, trat aber bisher kaum öffentlich auf. Beruflich ist sie Geschäftsführerin des Berliner Unternehmens Merantix Momentum, das sich auf Künstliche Intelligenz spezialisiert hat. Außerdem sitzt sie im Vorstand des Bundesverbands Deutsche Startups. Mit dieser Erfahrung bringt sie Fachwissen aus Wirtschaft und Technologie mit. Das sieht auch FDP-Chef Christian Dürr als Vorteil. Er hatte Büttner für das Amt vorgeschlagen und betonte auf dem Parteitag: „Nicole Büttner bringt die Innovationskraft mit, die wir jetzt brauchen.“ Klare Mehrheit auf dem Parteitag Büttner wurde mit rund 80 Prozent der Stimmen zur neuen Generalsekretärin gewählt. Das zeigt, dass die Partei hinter ihr steht und bereit ist für Veränderungen. In ihrer Antrittsrede sagte sie: „Ich danke für das Vertrauen. Jetzt beginnt eine neue Zeit für die FDP. Wir werden wieder wachsen – mit Mut, Klarheit und Ideen.“ Die Wahl von Büttner ist Teil eines größeren Umbruchs. Auch an der Spitze der Partei gab es einen Wechsel. Christian Dürr wurde zum neuen Parteivorsitzenden gewählt. Er folgt auf Christian Lindner, der sich nach dem Ausscheiden aus dem Bundestag zurückgezogen hatte. FDP scheiterte an Fünf-Prozent-Hürde Bei der letzten Bundestagswahl hatte die FDP nur 4,3 Prozent der Stimmen erhalten. Damit verpasste sie den Wiedereinzug ins Parlament. Das Ergebnis war ein Schock für viele in der Partei. Mit dem neuen Führungsteam soll jetzt alles anders werden. Ziel ist es, bis zur nächsten Wahl in vier Jahren wieder politisch Fuß zu fassen. Dürr machte in seiner Rede deutlich: „Die FDP steht vor einer Phase des Wiederaufbaus.“ Der Parteitag in Berlin sei der Start für einen klaren Kurswechsel. Fokus auf Innovation und Kommunikation Nicole Büttner soll nun vor allem die Organisation der Partei modernisieren. Ein Schwerpunkt wird die digitale Kommunikation sein. Auch neue Formate für den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sind geplant. Dafür will sie auf soziale Medien, Veranstaltungen und neue Technologien setzen. In einem Interview sagte sie: „Ich möchte, dass die FDP wieder sichtbar wird – überall im Land, in allen Altersgruppen. Wir brauchen eine moderne, offene Partei.“ Zugleich bringt sie Expertise in Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Bildung und KI mit. Diese Themen sollen in den kommenden Monaten stärker im Mittelpunkt der Parteiarbeit stehen. Signal an die Wirtschaft Die Wahl Büttners sendet auch ein Signal an die Startup- und Technologieszene. Die FDP will sich wieder stärker als wirtschaftsnahe Partei positionieren. Besonders in Zeiten, in denen viele Unternehmen mit Bürokratie und Fachkräftemangel kämpfen, will die Partei neue Antworten bieten. Nicole Büttner erklärte dazu: „Ich kenne die Sorgen und Herausforderungen von Unternehmern. Ich will diese Perspektive in die Politik bringen.“ Nächste Schritte: Mitglieder einbinden, Vertrauen gewinnen Die FDP plant nun eine Mitgliederkampagne, um neue Unterstützer zu gewinnen. Zudem soll es eine Reihe von Regionalkonferenzen geben, bei denen die neue Parteiführung mit der Basis ins Gespräch kommen will. Auch Inhalte sollen überarbeitet werden, insbesondere im Bereich Bildung, Digitalisierung und soziale Marktwirtschaft. Mit Nicole Büttner setzt die FDP auf frischen Wind und unternehmerischen Sachverstand. Ob ihr und Christian Dürr der Neustart gelingt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Klar ist: Die Partei will zurück in den Bundestag – und sie will es mit neuen Gesichtern, klarer Sprache und modernen Ideen.
Heimatschutzministerin Noem erhält neues Gulfstream-Flugzeug – Kritik an Steuergeldausgaben wächst
Die US-Heimatschutzministerin Kristi Noem soll ein neues Gulfstream 5 Flugzeug für ihre…
Borussia Dortmund und Rayan Cherki stehen erneut im Fokus der Transferdebatte. Der 20-jährige Offensivspieler von Olympique Lyon bleibt ein Wunschkandidat beim BVB, doch ein dritter Anlauf gestaltet sich komplizierter denn je. Wie bereits in den vergangenen Transferphasen kommt es zu Verzögerungen und widersprüchlichen Signalen aus Lyon. Die Verantwortlichen in Dortmund zeigen Interesse – doch der Poker um Cherki wird zur Hängepartie. Rayan Cherki: Ein Talent mit vielen Fragezeichen Rayan Cherki gilt als eines der größten Talente des französischen Fußballs. Der Offensivspieler wurde in der Nachwuchsakademie von Olympique Lyon ausgebildet und debütierte bereits mit 16 Jahren in der Ligue 1. Seine…
In der ostkoreanischen Hafenstadt Chongjin ist es bei der feierlichen Indienststellung eines neuen Kriegsschiffs der nordkoreanischen Marine zu einem schweren Unfall gekommen. Wie nordkoreanische Staatsmedien berichten, wurde der neue 5000-Tonnen-Zerstörer „Choe Hyon“ beim Stapellauf beschädigt. Kim Jong-un war persönlich anwesend und reagierte äußerst verärgert. Unfall beim Stapellauf: Schiffsrumpf schwer beschädigt Laut Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA löste sich beim Stapellauf der hintere Schlitten des Schiffes zu früh. Dadurch blieb das Heck stecken, während sich der vordere Teil des Schiffes weiter bewegte. Das daraus resultierende Ungleichgewicht beschädigte den Rumpf schwer. KCNA meldete, dass „einige Teile des Bodens des Kriegsschiffs zerdrückt“ worden seien. Die Operation wurde daraufhin sofort gestoppt. Kim Jong-un verurteilt Vorfall als „kriminellen Akt“ Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un zeigte sich bei der Zeremonie laut Berichten fassungslos. Er bezeichnete den Vorfall als „kriminellen Akt“, der durch „absolute Nachlässigkeit“ verursacht worden sei. Die Verantwortlichen hätten „unverantwortliche Fehler“ gemacht. Diese sollen nun auf der nächsten Sitzung des Zentralkomitees der Partei zur Sprache kommen. Kim betonte: „Die Würde und der Selbstrespekt unseres Staates wurden in einem Augenblick zerstört.“ Neuer Zerstörer als Teil der militärischen Aufrüstung Die „Choe Hyon“ war erst Ende April der Öffentlichkeit präsentiert worden. Laut Experten kann das Schiff mit taktischen Atomwaffen bestückt werden und zwei Kurzstreckenraketen tragen. Der Zerstörer sollte ein Symbol nordkoreanischer Stärke und technologischer Weiterentwicklung darstellen. Der misslungene Stapellauf wird daher als erheblicher Rückschlag für das Regime gewertet. Satellitenbilder bestätigen Schaden in Chongjin Aktuelle Satellitenbilder zeigen Aktivitäten an der Werft in Chongjin, die auf Reparaturmaßnahmen hindeuten. Offiziell wurden keine Angaben zur voraussichtlichen Dauer der Instandsetzung gemacht. Internationale Beobachter vermuten, dass das Schiff für Monate nicht einsatzbereit sein wird. Nordkoreas Nuklearambitionen und die Rolle des Militärs Nordkorea verfolgt weiterhin sein Ziel, ein vollwertiges Atomwaffenarsenal aufzubauen. Das Regime begründet dies mit einer angeblichen Bedrohung durch die USA und deren Verbündete, insbesondere Südkorea. Die Beziehungen zwischen den beiden koreanischen Staaten sind derzeit besonders angespannt. Kim Jong-un hatte Südkorea im vergangenen Jahr als „Hauptfeind“ bezeichnet. Der zwischen 1950 und 1953 geführte Koreakrieg endete nur mit einem Waffenstillstand. Ein Friedensvertrag wurde nie unterzeichnet, weshalb beide Länder offiziell weiterhin im Kriegszustand sind. Unterstützung für Russland: Nordkoreanische Soldaten im Ukraine-Krieg Zudem wirft der Westen Nordkorea vor, Russland im Ukraine-Krieg zu unterstützen. Laut südkoreanischen und US-amerikanischen Quellen sollen über 10.000 nordkoreanische Soldaten nach Russland entsandt worden sein. Im Gegenzug soll Pjöngjang auf moderne Waffentechnologie aus Moskau hoffen. Im April hatte Nordkorea erstmals offiziell Truppenentsendungen nach Russland bestätigt. Analysten gehen davon aus, dass Kim Jong-un seinen Soldaten dort Kampferfahrung verschaffen will, während sich Nordkorea durch den Austausch militärischer Ressourcen technologisch weiterentwickeln möchte. Der Unfall bei der Indienststellung der „Choe Hyon“ stellt für Nordkorea einen empfindlichen Rückschlag dar – sowohl symbolisch als auch technisch. Das Schiff war als Aushängeschild der maritimen Aufrüstung konzipiert. Statt eines propagandistischen Triumphs wurde die Zeremonie zum PR-Desaster. Wie es mit dem beschädigten Zerstörer weitergeht, ist bislang unklar. Beobachter gehen davon aus, dass Pjöngjang versuchen wird, den Vorfall intern rasch aufzuarbeiten – auch, um außenpolitisch kein weiteres Schwächezeichen zu senden.
Justin Engel, 17 Jahre jung und aufstrebendes deutsches Tennis-Talent, besiegte am Hamburger Rothenbaum seinen früheren Babysitter Jan-Lennard Struff in einem packenden Erstrundenduell. Unterstützt wird der junge Franke von erfahrenen Tennisprofis wie Philipp Kohlschreiber und dem ehemaligen Davis-Cup-Spieler Charly Steeb. Engel arbeitet hart an seiner Karriere, die er trotz Rückschlägen mit großer Entschlossenheit verfolgt. Justin Engel: Aufstieg im deutschen Tennis Justin Engel begann das Jahr 2025 mit klaren Zielen. Der 17-jährige Nürnberger rechnete mit vielen Niederlagen, blieb aber fest entschlossen: „Ich werde immer an mich glauben und dranbleiben.“ Trotz zahlreicher Niederlagen auf der Challenger-Tour, der sogenannten zweiten Liga im Profibereich, hat Engel seinen Kampfgeist nie verloren. Seine mentale Stärke und sein Ehrgeiz zahlen sich nun aus. Am Rothenbaum gewann er sein bislang wichtigstes Match: Mit 7:6, 7:6 besiegte er Jan-Lennard Struff, einen erfahrenen Davis-Cup-Spieler. Besonders in den nervenaufreibenden Tiebreaks zeigte Engel eine beeindruckende Ruhe und Nervenstärke. Von Fußball und Basketball zum Tennisprofi Engels Weg ins Tennis war kein klassischer: Früher interessierten ihn eher Fußball und Basketball. Sein Vater Horst, selbst Tennislehrer, lenkte ihn sanft in Richtung Tennis. „Eine Karriere als Einzelkämpfer habe ich früher komplett ausgeschlossen“, sagt Engel heute. Doch mittlerweile ist Tennis für ihn selbstverständlich geworden. Im Herbst 2024 sorgte Engel bereits für Aufsehen, als er bei einem Turnier in Almaty als jüngster Spieler seit Carlos Alcaraz ein Profimatch gewann. Sein Erfolgsrezept: harte Arbeit und Disziplin. „Ich arbeite vier Stunden am Tag, lerne ständig dazu und will mich immer verbessern“, erklärt Engel. Unterstützung von Tennis-Profis und Profis hinter den Kulissen Engels Umfeld ist bestens aufgestellt: Philipp Kohlschreiber übernimmt eine zentrale Trainerrolle, während sein Vater Horst weiterhin Teil des Teams ist. Zusätzlich betreut ihn der ehemalige Davis-Cup-Spieler Charly Steeb als Berater. Die Agentur ProjectFive, bekannt auch für die Betreuung von Boris Becker, kümmert sich um Sponsoren und Marketing. Justin Engel und sein Berliner Weggefährte Diego Dedura gelten als Deutschlands große Tennis-Hoffnungen für die Zeit nach Alexander Zverev. Zverev selbst lobt Engel: „Er hat großes Potenzial, sowohl spielerisch als auch mental. Aber der Weg nach oben wird steinig.“ Der schwierige Sprung ins Profi-Tennis Der Übergang vom Junioren- zum Erwachsenentennis ist für viele deutsche Talente eine große Herausforderung. Spieler wie Rudi Molleker und Nicola Kuhn scheiterten daran. Doch Engel wird als besonders zielstrebig und konsequent beschrieben. Sein Vater Horst betont: „Justin interessiert sich kaum für etwas anderes neben dem Tennis. Er verfolgt seine Karriere mit unheimlicher Konsequenz.“ Ein schönes Zeichen dafür ist das Duell mit Jan-Lennard Struff, der einst als Babysitter für Engel einsprang, als sein Vater die damalige Freundin von Struff trainierte. Justin Engel zeigt, wie viel harte Arbeit, Durchhaltevermögen und Unterstützung von erfahrenen Profis bewirken können. Sein Sieg am Rothenbaum ist ein wichtiger Schritt in seiner jungen Karriere und gibt einen Ausblick auf eine spannende Zukunft im deutschen Tennis.
Der 1. FC Köln ist zurück in der Bundesliga. Nach einer erfolgreichen…
Die Bundesanwaltschaft hat eine mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle aufgedeckt. Bei einem Großeinsatz in mehreren Bundesländern wurden fünf Jugendliche festgenommen, die Anschläge auf Geflüchtete und politische Gegner geplant haben sollen. Nach monatelangen Ermittlungen schlugen Polizei und Bundesanwaltschaft am Dienstagmorgen zu. Fünf Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren wurden in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen festgenommen. Die Gruppe nannte sich selbst „Letzte Verteidigungswelle“ und soll laut Ermittlern das Ziel verfolgt haben, die deutsche Demokratie mit Gewalt zu stürzen. Durchsuchungen in mehreren Bundesländern Zeitgleich fanden Durchsuchungen in Sachsen und Thüringen statt. Insgesamt wurden 13 Objekte durchsucht, darunter Wohnungen und andere private Räume. Drei…
Der frühere Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat in der ARD-Talkshow „Maischberger“ Fehler im Zusammenhang mit dem Bürgergeld eingeräumt. Trotz hoher Erwartungen habe das Projekt nicht die erhoffte Entspannung der Grundsicherungsdebatte gebracht. Nun plant die neue Regierung unter Führung von CDU, CSU und SPD eine grundlegende Reform mit schärferen Regeln und einer Rückkehr zur Grundsicherung für Arbeitssuchende. Heil gesteht Fehler beim Bürgergeld ein Hubertus Heil, der nach dem Regierungswechsel sein Ministeramt verlor, sprach offen über die Schwächen des Bürgergelds. „Da ist nicht alles gut gelaufen“, sagte Heil. Sein Ziel war es, die gesellschaftliche Debatte über Sozialleistungen zu entgiften. „Ich hatte eine…
Russland hatte den Minderheiten auf der Krim zugesichert, ihre Rechte zu schützen. Doch für die Krimtataren steht derzeit alles auf dem Spiel. Elf Jahre nach der Annexion der Halbinsel durch russische Truppen sind die Rechte der Tataren weitgehend ausgehöhlt. Die wichtigsten Vertretungen der Minderheit wurden verboten, die Kultur unterdrückt. Aktivisten wie Alim Aliev sprechen von einem „hybriden Genozid“ und warnen vor einer dramatischen Identitätskrise. Krimtataren zwischen Unterdrückung und Angst Alim Aliev ist Ukrainer, lebt in Kiew und engagiert sich als Journalist und Mitgründer der NGO „CrimeaSOS“ für die Rechte der Krimtataren. Er beschreibt die Krim als „Insel der Angst“. Die…
Die Bundesanwaltschaft hat eine mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle aufgedeckt. Bei einem Großeinsatz in mehreren Bundesländern wurden fünf Jugendliche festgenommen, die Anschläge auf Geflüchtete und politische Gegner geplant haben sollen. Nach monatelangen Ermittlungen schlugen Polizei und Bundesanwaltschaft am Dienstagmorgen zu. Fünf Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren wurden in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen festgenommen. Die Gruppe nannte sich selbst „Letzte Verteidigungswelle“ und soll laut Ermittlern das Ziel verfolgt haben, die deutsche Demokratie mit Gewalt zu stürzen. Durchsuchungen in mehreren Bundesländern Zeitgleich fanden Durchsuchungen in Sachsen und Thüringen statt. Insgesamt wurden 13 Objekte durchsucht, darunter Wohnungen und andere private Räume. Drei…
Der frühere Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat in der ARD-Talkshow „Maischberger“ Fehler im Zusammenhang mit dem Bürgergeld eingeräumt. Trotz hoher Erwartungen habe das Projekt nicht die erhoffte Entspannung der Grundsicherungsdebatte gebracht. Nun plant die neue Regierung unter Führung von CDU, CSU und SPD eine grundlegende Reform mit schärferen Regeln und einer Rückkehr zur Grundsicherung für Arbeitssuchende. Heil gesteht Fehler beim Bürgergeld ein Hubertus Heil, der nach dem Regierungswechsel sein Ministeramt verlor, sprach offen über die Schwächen des Bürgergelds. „Da ist nicht alles gut gelaufen“, sagte Heil. Sein Ziel war es, die gesellschaftliche Debatte über Sozialleistungen zu entgiften. „Ich hatte eine…
Russland hatte den Minderheiten auf der Krim zugesichert, ihre Rechte zu schützen. Doch für die Krimtataren steht derzeit alles auf dem Spiel. Elf Jahre nach der Annexion der Halbinsel durch russische Truppen sind die Rechte der Tataren weitgehend ausgehöhlt. Die wichtigsten Vertretungen der Minderheit wurden verboten, die Kultur unterdrückt. Aktivisten wie Alim Aliev sprechen von einem „hybriden Genozid“ und warnen vor einer dramatischen Identitätskrise. Krimtataren zwischen Unterdrückung und Angst Alim Aliev ist Ukrainer, lebt in Kiew und engagiert sich als Journalist und Mitgründer der NGO „CrimeaSOS“ für die Rechte der Krimtataren. Er beschreibt die Krim als „Insel der Angst“. Die…
